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27. September 2018

Neue Hoffnung im Kampf gegen Tempo 30-Bremse auf Josefstädterstraße

„Der Druck der FPÖ-Josefstadt hat gewirkt“, zeigt sich der Josefstädter FPÖ-Bezirksparteiobmann Stadtrat Maximilian Krauss vorsichtig optimistisch, die Schnapsidee einer flächendeckenden 30er-Zone in der Josefstadt bzw. einer entschleunigten Josefstädterstraße noch abwenden zu können. Ursprünglich waren ja alle anderen Bezirksparteien dafür, dann wurde der ÖVP die bezirksweite 30er-Zone doch zu heiß und sie plädierte dafür, nur die Josefstädterstraße lahmzulegen. „Das kommt mit uns alles nicht in Frage“, stellt Krauss klar.

Nach einigen Zeitungsberichten und dem darauffolgenden Aufschrei in den sozialen Medien versuche man nun offenbar, irgendwie aus der Geschichte wieder rauszukommen – und verwies in der gestrigen Bezirksvertretungssitzung die ganze Sache an die Mobilitätskommission. „Wir hoffen jetzt, dass dieser neuerliche Anschlag auf die Mobilität der Wiener dort abgeschmettert und einem Begräbnis 1. Klasse überantwortet wird“, gibt sich auch der Josefstädter Klubobmann Christoph Schiedlbauer zufrieden über den freiheitlichen Etappensieg.

Der Verkehrssprecher der Wiener FPÖ, Klubobmann Toni Mahdalik, kritisiert Bürgermeister Ludwig auch in Sachen Verkehrspolitik: „Die grandios gescheiterte und baldige Ex-Planungs- und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou hat aktuell nichts anderes im Sinn, als vor ihrem unrühmlichen Abgang noch möglichst viele grüne Duftmarken zu setzen und Schadensmaximierung zu betreiben - und Ludwig scheint nicht in der Lage, sie zurückzupfeifen.“ Mahdalik erwartet vom Bürgermeister daher ein Machtwort gegen die Autofahrer-Hasser in der Stadtregierung oder besser noch baldige Neuwahlen.

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