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20. Dezember 2018

Alkoholverbot bei U6-Josefstädterstraße: ÖVP-Mickl allein mit dem Rücken zur Wand

Bundes- und Landes-ÖVP für Alkoholverbot bei Drogen- und Alkohol-Hotspot – nur Bezirks-ÖVP stur dagegen

Bei der heutigen Abstimmung im Gemeinderat stimmte die Wiener Landes-ÖVP mit der FPÖ für ein sektorales Alkoholverbot bei der U6-Station Josefstädterstraße. „Somit steht die ÖVP-Bezirksvorsteherin Veronika Mickl gegen ihre Landes- und Bundespartei recht alleine für die Fortführung weiterer exzessiver Saufgelagen am Drogenhotspot U6-Josefstädterstraße da“, so der Josefstädter Bezirksparteiobmann, Stadtrat Maximilian Krauss.

Völlig unverständlich sei für Krauss, warum sich Mickl weiterhin gegen die Meinung ihres parteieigenen Sicherheitssprechers auf Bundesebene, NAbg. Karl Mahrer, und gegen ihren Rathausklub lieber auf die Seite der rot-grünen Randgruppenvertretung stelle und mit ihr gemeinsam der dort etablierten Suchtszene die Mauer mache. 

Die vergangenen Stimmverhalten Mickls bei Themen wie 30-er Zone auf der Josefstädterstraße, Parkplatzvernichtungen, Begegnungszone auf der Lange Gasse und nun auch in Sicherheitsfragen lassen für Krauss Zweifel offen, ob das Herz der ÖVP-Bezirksvorsteherin gänzlich für die Grünen oder doch auch ein wenig für die SPÖ schlage. „Aber das wird sie wohl mit ihrer Partei intern besprechen müssen“, vermutet Krauss abschließend.

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