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08. September 2017

FP-Krauss zu Schweinefleisch-Debatte an Schulen: Umgekehrte Integration in Wien

Wien (OTS) - Als „unseren Kindern aufgezwungene umgekehrte Integration“ wertet der Jugend- und Bildungssprecher der FPÖ Wien, LAbg. Maximilian Krauss, das Aufdecken mehrerer Fälle, wonach an Kindergärten und Schulen Schweinefleisch still und heimlich vom Speiseplan gestrichen wurde. „Diese vermeintliche Rücksicht auf islamische Neubürger ist kontraproduktiv und fördert die Ausbreitung einer unerwünschten Parallelgesellschaft“, erteilt Krauss diesen Tendenzen eine klare Absage. Krauss sieht die muslimischen Zuwanderer gefordert, sich in der österreichischen Gesellschaft zu integrieren und nicht umgekehrt. „Natürlich soll kein Kind gezwungen werden, Schweinefleisch zu essen, wenn es das aus irgendwelchen Gründen nicht will, aber dass nun christliche Kinder alternativlos einen muslimischen Speiseplan vorgesetzt bekommen, lehnen wir entschieden ab“, stellt Krauss klar.

Schweinefleisch ist für Krauss nicht nur Teil einer ausgewogenen Ernährung, sondern auch ein wichtiger österreichischer Wirtschaftsfaktor. „Wenn Schweinefleisch systematisch von den Speisekarten verdrängt wird, um sich einer muslimischen Parallelgesellschaft anzubiedern, dann geht das auf Kosten der Gesundheit unserer Kinder und ruiniert unzählige Bauern, die ihre Infrastruktur auf die Schweinezucht ausgerichtet haben“, erklärt Krauss.

Krauss schlägt vor, an einem bestimmten Tag in der Woche Schweinefleisch zu servieren und alternativ an diesem Tag ein zweites Menü anzubieten. „Wenn sogar im Gefängnis für jede Religion ein konformes Menü angeboten wird, wird das ja wohl auch an Schulen und Kindergärten logistisch möglich sein“, erklärt Krauss diese Herausforderung abschließend als reine Frage des Wollens. (Schluss)huf

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